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Der Weg ist das Ziel

Am Anfang steht das Ziel, weil es die größte Motivation ist. Aber die wichtigste Komponente ist der Weg dort hin. Daher sollte man sich diese Fragen stellen: Was ist meine Ausgangssituation? Ist es realistisch, dass ich einen Marathon schaffe? Ist das gesteckte Ziel eine Herausforderung? Und: Ist mein Leistungszustand messbar? 

Daher wäre es Nonsens jetzt einen generellen Trainingsplan zur Marathonvorbereitung zu präsentieren – das wäre viel zu pauschal und würde die individuellen Ausprägungen nicht beachten. In erster Linie geht es darum, auf welcher Basis man einsteigt.

Folgendes Procedere sollte man daher unbedingt durchlaufen. Beginne mit einem orthopädischen und internistischen Check. Dadurch können etwa eventuelle Haltungsschäden bzw. organische Probleme aufgezeigt werden, z.B. dass man Diabetiker ist. Als nächstes solltest du dir einen gescheiten Laufschuh, der deinen anatomischen Voraussetzungen und Bedürfnissen entspricht, kaufen.

Bevor nun der eigentliche Laufprozess starten kann, solltest du dir noch Gedanken darüber machen, wie du trainieren willst. Die einfachste Frage ist: Wie lange kann ich durchlaufen? Eine Minute, 15, 30 oder mehr? Mit diesen und den medizinischen Daten kann  dann für dich ein persönlich abgestimmter Trainingsplan erstellt werden. Und damit du wirklich dein Leistungspotenzial ausschöpfst, solltest du dir dafür professionelle Beratung holen – egal ob im Sportmedizinischen Institut, beim Laufseminar oder von einem eigenen Trainer.