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Laufen im Winter

Der Winter hat ja einige Eigenschaften, vor denen man sich lieber unter einer Decke verkriecht und faul ist. Es wird früher dunkel, dafür später hell. Nur wenige Laufbegeisterte haben untertags Zeit für ein Training. Aber gerade das Licht bzw. das Sehen-und-Gesehenwerden sind beim Laufen sehr wichtig. Wer Hindernisse, Unebenheiten oder glatte Stellen nicht wahrnimmt, begibt sich in Gefahr. Daher sollte man sich im Winter eine beleuchtete Laufstrecke suchen. Geht das gar nicht, hilft eine Stirnlampe. Reflektoren auf der Kleidung gehören sowieso zur Grundausstattung.

Warum man im Winter laufen soll, wurde in wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt. Denn jede längere Unterbrechung des Lauftrainings führt danach praktisch zu einem Neuanfang. Das gilt für wettkampforientierte Sportler genauso wie für reine Fitnessläufer.

Womit wir beim nächsten Punkt wären. Definiere deine Erwartungen an das Training! Wenn du im Frühjahr einen Marathon laufen willst, solltest du anders trainieren, als wenn du "nur" zur Steigerung der Fitness und zur Stärkung der Körperfunktionen joggst. Trotzdem sollte man sich unbedingt Zwischenziele setzen. Marathon-Ambitionierte können etwa bei einem Silvesterlauf starten, Freizeitläufer schaffen z. B. nach ein paar Wochen vier statt drei Runden auf ihrer Strecke.

Damit du deine Vorsätze tatsächlich einhältst, solltest du dir einen fixen Trainingspartner suchen. Das hilft bei der Überwindung und macht die ganze Angelegenheit kurzweiliger.