Erst mit dem richtigen Rucksack geht’s bergauf
Bei sämtlichen Outdoor-Unternehmungen lautet die oberste Regel: Gut geplant ist halb gewandert. Das schließt auch den Kauf eines Rucksacks mit ein. Wichtig dabei: Er sollte für unterschiedliche Anwendungen verschiedene Qualitätskriterien erfüllen, denn nicht für jeden Einsatz ist alles entscheidend. So ist z.B. das Tragesystem bei einem sehr kleinen Rucksack nicht so bedeutend wie bei einem großen Trekking-Rucksack, eine Wasserdichtheit wiederum spielt bei einer Expedition in Dschungelgebiete wesentlich mehr eine Rolle als bei einer gemütlichen Wanderung.
Folgende Grundtypen, die sich durch Volumen und Verwendungszwecke unterscheiden, gibt es: Kinder- und Jugend-, Wander-, Trekking-, Expeditions-, Touren- und Speedrucksäcke sowie Day- und Travelpacks.
Das Volumen eines Rucksackes ist von der Rückenlänge abhängig: Je kürzer diese ist, desto kleiner ist der Packsack und damit das Volumen. Manche Rucksäcke haben durch ein höhenverstellbares Deckelfach ein variables Packmaß.
Aber nicht nur Größe, Volumen, Material und Verarbeitung bestimmen den Genuss bei Outdoor-Aktivitäten, sondern auch die Packtechnik. Ein leichter und komfortabler Rucksack bringt nichts, wenn das Gewicht falsch verteilt ist und dadurch Probleme beim Tragen entstehen. Daher soll der Schwerpunkt möglichst in Schulterhöhe sehr nahe am Körper liegen. Der Schlafsack sollte im Bodenfach untergebracht werden, Campinggeschirr, Zelt, Verpflegung und Bekleidung im Hauptfach. Mit extra Packbeutel schafft man zusätzliche Ordnung. Kleinkram gehört ins Deckelfach. Gestänge und Isoliermatten sollen außen verstaut werden – und zwar senkrecht am Packsack mit umlaufenden Spannriemen.



