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Das Wichtigste am Klettersteig

Wer sich auf einen Klettersteig in den Alpen begeben will, kann auf ausreichend Information darüber zurückgreifen, denn praktisch jeder Klettersteig ist heute von der Führerliteratur erfasst. Zusätzlich zum Einlesen sollte man kurz vor der gewünschten Tour unbedingt auch den Wetterbericht beachten – der schlimmste Gegner ist das Gewitter.

Ebenfalls entscheidend bei der Umsetzung: Die Bekleidung, die entsprechend der Höhenlage und Länge der Tour gewählt werden soll, und das Schuhwerk, das sich nach der jeweiligen Schwierigkeit richtet. Dazu gehören etwa Kletterschuhe mit Profilsohle oder auch spezielle Reibungskletterschuhe für besonders anspruchsvolle Steige.

Für Sicherung und Sicherheit ist folgende Ausrüstung unabdingbar: Eine Gurtkombination oder ein Hüftgurt mit Klettersteigset sowie ein Helm. Nicht zu vergessen: geeignete Handschuhe, damit man am Stahlseil besseren Halt hat und vor Blasen und Verletzungen geschützt ist – vor allem abstehende Litzen, das sind diese kleinen, scharfen „Seil-Fransen“, sind nicht zu unterschätzen. Ebenso muss auf Touren mit alpinem Charakter die Notfallausrüstung in den Rucksack (Biwaksack, Erste-Hilfe-Paket und Lampe).

Ist man mit Kindern auf einem Klettersteig unterwegs, empfiehlt sich die Mitnahme eines Bergseils (ein Halbseil genügt). Von oben gesichert, können die Kinder in den steilen Passagen im wahrsten Sinne hochturnen, zudem erspart man ihnen das Ein- und Aushängen. In den leichten Abschnitten sichern sie sich selbst und lernen so das richtige Handling.