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Ein Zelt stellt sich nicht von allein auf

Schon Kinder verspüren eine unglaubliche Faszination für Zelte. Man will sich ein kleines eigenes Haus bauen, irgendwo draußen, vielleicht sogar in der Wildnis bei einem Lagerfeuer. Erwachsene haben diese Outdoor-Fantasien auch, mit dem Unterschied halt, dass sie bis zum Sonnenuntergang das Zelt tatsächlich aufgebaut haben sollten. Daher Tipp 1: Übe den Zeltaufbau unbedingt zuhause und lese ruhig die Bedienungsanleitung.

Aus den folgenden Zeltkategorien werden die verschiedenen Einsatzbereiche abgeleitet: Steilwand-, Kuppel-, Tunnel-, Pop-up- bzw. Wurf-Zelt. Wichtige Eckpunkte, die du beim Kauf beachten solltest, sind das Raumangebot, das Gewicht im Verhältnis zum Packvolumen sowie die Stabilität und der Schutz bei widrigen Bedingungen. Welche Materialien, Verarbeitungstechnologien und Zusatzfunktionen (Belüftung, Moskitonetze u. A.) in einem Zelt stecken, erfährst du bei einem Beratungsgespräch bei uns im Geschäft.

Hast du dein Wunschzelt erhalten, dann brauchst du beim Aufbau nur mehr diese Grundsätze befolgen.

  • Stelle das Zelt nie in eine Senke (Überflutungsgefahr bei einem eventuellen Gewitter) und achte darauf, dass der Eingang auf der windabgewandten Seite und nicht zur Windrichtung liegt.
  • Säubere den Untergrund und achten auf einen möglichst waagrechten Liegeplatz. Eine Zeltunterlage vermindert das Risiko einer Beschädigung des Zeltbodens.
  • Benutze die Abspannpunkte am Zelt. Bei sandigem Boden bieten längere Erdnägel bessere Verankerungsmöglichkeiten.
  • Beim Aufbau sollten die Reißverschlüsse immer geschlossen sein, da sonst zu große Spannungen entstehen.
  • Achte darauf, dass alle Entlüftungen offen bleiben, da sich sonst bei gewissen klimatischen Bedingungen Kondenswasser bildet und dieses vom Innendach zu tropfen beginnt.