Routenplanung
Bei der Planung einer längeren Wanderung führt nichts an einer Checkliste vorbei. Weit oben sollte stehen: „ Was möchte ich wo und wie erleben?“ Eine gemütliche Halbtageswanderung auf markierten einfachen Wegen mit Einkehrmöglichkeit(en)? Oder ein 2-wöchiges hochalpines Zelt-Trekking? Dazwischen ist alles möglich.
Wenn du dir klar über Ziel und Zeit bist, geht es ans Eingemachte: Man studiert erst einmal die möglichen Routen in speziellen Wander- oder Bergführern. Darin erfährt man ganz elementare Dinge wie Länge der Tour, Steilheit, Schwierigkeit, Ausgesetztheit, Wegverhältnisse in Abhängigkeit von der Jahreszeit, Schwierigkeiten bei der Wegfindung, Wasserstellen, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten usw. Als zusätzliche Hilfe dient eine topographische Karte, wodurch man sich sozusagen „ein Bild von der Landschaftsform machen kann.“ Hat man diese Infos eingeholt, kann man sich um die entsprechende Ausrüstung kümmern. Denn die Anforderungen der Route sollten sowohl bei der Bekleidung, beim Schuhwerk, Rucksack sowie seinem Inhalt (z.B. Schlafsack, Zelt, Campingzubehör) berücksichtigt werden.
Wer sich in unbekannte und eventuell weglose, unmarkierte Gebiete vorwagt, sollte auch auf ein GPS-Gerät vertrauen. Allerdings kann man sich auch in heimischen Gegenden bei Schlechtwetter verirren. Genauso wenig solltest du dein Mobiltelefon zuhause lassen – für den Notruf aus einer unwirtlichen Situation. Prinzipiell sollte man es darauf erst gar nicht ankommen lassen. Drum steht auf der Checkliste immer die Selbsteinschätzung ganz oben.



